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Herbeirufen des Hundes
mit Hilfe der Pfeife
Nur wenige wissen, daß das herbeirufen des Hundes mit Hilfe der Pfeife einfacher und nervensparender ist.
Vorteile der Pfeife gegenüber der mündlichen Ansprache liegt in dem gleichbleibenden Ton und in der Tatsache daß die Pfeife in große Entfernung zu hören ist. Und das auch bei schlechtem Wetter (Wind) oder anderen störenden Einflüssen.
Der Hund wird von Anfang an erzogen. Man kann ruhig schon mit 4. Monaten anfangen. Wenn der Hund z.B. zu seinem Fressnäpfchen läuft rufen Sie Befehl zu mir mit zugabe des Tones der Pfeife. Sie pfeifen nur einmal (ausgenommen der Befehl such, oder Sie sind nicht sicher, daß der Hund die Pfeife gehört hat). Der Hund müßte dann sofort Folge leisten.
Das Prinzip liegt darin, daß Sie zu mündlichen Befehl die Pfeife dazu verwenden.
Später lassen Sie den mündlichen Befehl aus und es bleibt nur bei der Pfeife.
Tonfolge für den Befehl zu mir sind 2 kurze schnell hitereinandern folgende Pfife.
Und so lernen wir auch die Befehle bleib und such.
Befehl bleib -
Der Hund läuft bei Fuss und wenn Sie stehen bleiben, bleibt der Hund natürlich auch stehen. Dazu sprechen Sie ein Befehl aus und ein kurzer Pfif (Stop Pfif).
Oder -
Der Hund läuft auf Sie zu. (Immer bei lernen fangen wir auf kurzen und einfachen Abschnitten an). Wenn der Hund auf Sie zuläuft treten Sie mit dem linken Fuss nach vorne aus und recken Sie Ihre linke Hand mit nach oben zeigenden Finger in der Augenhöhe des Hundes aus.
Gleichzeitig geben Sie den Befehl bleib und pfeifen kurz.
Diese Befehl wird meistens eingesetzt, wenn Sie den Hund in andere Richtung wie er läuft schicken wollen. Das heißt seine Aufmerksamkeit fesseln und dann ihn in die gewünschte Richtung schicken. Oder wenn dem Hund irgendein Gefahr droht (z.B. bei der Straße).
Befehl such -
Zum lernen des Befehles such brauchen Sie ein mit höheren Gras bewachsenes Plätzchen und mindestens zehn Stück Tennisbälle.
Diese streuen Sie auf dem Plätzchen aus, nicht weit voneinander, daß der Hund begreift was Sie überhaupt von ihm verlangen.
Sie schicken auf dem Rand des Plätzchens den Hund mit dem Befehl such dann los. In dem Moment wo er einen Ball schnappt geben Sie Befehl zu mir. Befehl such wiederholen Sie dann mit Begeisterung ein paar Mal. Sobald sich der Hund von dem Suchplatz entfernt, verwenden Sie den Befehl such nicht mehr, statt dessen pfeifen Sie Befehl zu mir damit der Hund wieder in Bereich des Platzes mit Bälle kommt. Da können Sie wieder der Befehl such geben.
Wenn der Hund nicht gleich begreift was Sie wollen, können Sie in den Raum gehen um mit ihm zu suchen.
Ihre Stimme sollte bei diese Übung (auch bei anderen Befehlen) begeistert klingen.
Die Tonfolge für den Befehl such ist schnell hintereinander 1 x kurz und 1 x lang mit fallende Höhe des Tones am Ende.
VERGESSEN SIE NICHT! WENN SIE MIT FREUDE, MOTIVIERT UND AUCH MIT HILFE VON NASCHEREIEN ARBEITEN, WIRD DANN ALLES LEICHTER UND EINFACHER.
Wenn der Hund nicht folgen will, dann ignorieren Sie ihn und das wird schon ausreichende Strafe sein, der Spaß ist einfach vorbei.
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